Östliche Côte d’Azur (Frankreich) – Eastern Côte d’Azur (France)

Östliche Côte d’Azur (Frankreich)

Nizza, gelegen an der traumhaften Côte d’Azur, ist eine Stadt, die mit ihrem mediterranen Flair, ihrer bewegten Geschichte und ihren kulturellen Schätzen, die Besucher aus aller Welt begeistert. Im 19. Jahrhundert war die Stadt ein beliebtes Reiseziel der russischen Aristokratie, was noch heute an der prachtvollen russisch-orthodoxen Kathedrale Saint-Nicolas zu erkennen ist – ein beeindruckendes Bauwerk, das einen Besuch wert ist. Ein absolutes Highlight ist die berühmte Promenade des Anglais, eine weitläufige Küstenstraße, die sich entlang der Bucht von Nizza zieht. Hier flanieren Einheimische und Touristen gleichermaßen, genießen die Aussicht auf das türkisfarbene Mittelmeer oder entspannen an den charmanten Strandcafés. Direkt vor der Promenade liegt der Stadtstrand von Nizza – ein Kieselstrand, der an heißen Tagen die perfekte Abkühlung bietet. Ein Sprung ins klare Wasser ist hier fast schon ein Muss! Für einen magischen Abschluss des Tages bietet sich ein Besuch des Parc de la Colline du Château an. Der Aufstieg auf den Hügel, sei es zu Fuß oder mit dem Fahrstuhl, wird mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Stadt, den Hafen und die Küste belohnt. Besonders zum Sonnenuntergang zeigt sich Nizza von seiner romantischsten Seite, wenn der Himmel in warmen Rot- und Goldtönen leuchtet. Nizza ist nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch ein Paradies für Feinschmecker. Die Stadt verbindet die Aromen der Provence mit der Frische des Mittelmeers und bietet eine Vielzahl regionaler Spezialitäten. Ein perfekter Ausgangspunkt für eine kulinarische Erkundung ist der Cours Saleya, der farbenfrohe Markt im Herzen der Altstadt. Vormittags bieten die Stände frisches Obst, Gemüse, Käse und Meeresfrüchte, während der Markt abends zur Kulisse für lebendige Restaurants wird. Zu den absoluten Must-Trys gehört Socca, eine knusprige Kichererbsenpfannkuchen, die frisch aus dem Ofen serviert wird – einfach köstlich und typisch nizzardisch. Ebenso verführerisch sind die frittierten Zucchiniblüten, eine Delikatesse, die Leichtigkeit und Genuss perfekt vereint. Beide Gerichte spiegeln die Einfachheit und Raffinesse der lokalen Küche wider.Ob beim Flanieren entlang der Promenade, bei einem Bummel durch die Altstadt oder bei einem Glas Rosé mit Blick aufs Meer – Nizza verspricht unvergessliche Momente für alle Sinne.

Antibes, eine charmante Küstenstadt an der französischen Riviera, bietet eine perfekte Mischung aus Geschichte, Kultur und mediterranem Lebensstil. Eingebettet zwischen Cannes und Nizza, ist Antibes bekannt für seine malerische Altstadt, beeindruckende Stadtmauern und das azurblaue Wasser des Mittelmeers. Die Stadt ist ein Paradies für Kunstliebhaber, Gourmets und alle, die eine Auszeit in der Sonne suchen. Eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten in Antibes ist die gut erhaltene Stadtmauer, die einst zum Schutz der Stadt diente. Heute lädt sie zu einem Spaziergang mit atemberaubenden Ausblicken auf das Meer ein. Besonders magisch wird es bei Sonnenuntergang, wenn der Himmel in warmen Rosa- und Orangetönen erstrahlt und das Licht die Silhouetten der Boote und Yachten auf dem Wasser einfängt. Ein Spaziergang entlang der Promenade Amiral de Grasse, die direkt an die Stadtmauer grenzt, ist ein Muss – die perfekte Kulisse, um die Schönheit der Côte d’Azur zu genießen. Antibes ist auch für seinen Hafen bekannt – den Port Vauban, einen der größten Yachthäfen Europas. Hier reihen sich Luxusyachten wie Perlen aneinander, manche so groß wie schwimmende Villen. Ein Rundgang durch den Hafen gibt nicht nur einen Einblick in das Leben der Schönen und Reichen, sondern auch in die maritime Geschichte der Region. Direkt neben dem Hafen befindet sich die Bastion Saint-Jaume, ein historisches Bauwerk, das heute als Aussichtspunkt dient. Ein benachbartes Highlight ist eine Wanderung rund um das Cap d’Antibes, eine Halbinsel, die sich südlich der Stadt erstreckt. Der Sentier de Tire-Poil, ein Küstenwanderweg, führt entlang wilder Felsküsten, versteckter Buchten und üppiger Vegetation. Unterwegs bieten sich immer wieder spektakuläre Ausblicke auf das glitzernde Mittelmeer. Der Weg ist gut ausgeschildert und eine Mischung aus Naturerlebnis und Abenteuer. Nach der Umrundung des Caps lohnt sich ein Besuch der berühmten Villa Eilenroc, die inmitten eines prachtvollen Gartens liegt und die Eleganz vergangener Zeiten widerspiegelt.

Valbonne, ein charmantes Dorf im Herzen der französischen Provence, verzaubert mit seiner Mischung aus Tradition, Geschichte und mediterranem Lebensgefühl. Nur eine kurze Autofahrt von der Côte d’Azur entfernt, bietet dieses kleine Paradies nicht nur idyllische Gassen und urige Steinhäuser, sondern auch ein Highlight, das jeden Besucher in seinen Bann zieht: der berühmte Markt von Valbonne. Jeden Freitag verwandelt sich das Dorf in ein farbenfrohes Spektakel, das alle Sinne anspricht. Schon beim Betreten des Marktplatzes weht einem der Duft von frischen Kräutern, duftendem Lavendel und reifen Früchten entgegen. Händler aus der gesamten Region bieten hier ihre Waren an – von handgefertigten Seifen über provenzalische Textilien bis hin zu köstlichen Olivenölen und Weinen. Die Auswahl ist beeindruckend, und jeder Stand erzählt eine eigene Geschichte. Besonders bemerkenswert ist die freundliche Atmosphäre. Die Händler und Einheimischen empfangen Besucher mit einem herzlichen Lächeln und erzählen gerne von der Herstellung ihrer Produkte oder geben Tipps zur Zubereitung traditioneller Gerichte. Probieren ist ausdrücklich erwünscht, ob bei den verschiedensten Käsesorten, dem frisch gebackenen Brot oder den süßen Leckereien wie Calissons. Neben den kulinarischen und handwerklichen Highlights bietet der Markt auch die perfekte Gelegenheit, das authentische Flair der Provence zu erleben. Die umliegenden Cafés laden dazu ein, bei einem Café au Lait das bunte Treiben zu beobachten, während die Sonnenstrahlen durch die Platanenblätter tanzen. Ein Besuch in Valbonne wäre nicht komplett ohne einen Spaziergang durch das mittelalterliche Zentrum. Die geometrisch angelegten Straßen, ein Überbleibsel der Abtei-Gründung im 16. Jahrhundert, verleihen dem Ort eine besondere Struktur und machen ihn einzigartig in der Region.

Nur eine kurze Fahrt von Antibes und Nizza entfernt, liegt das charmante Dorf Biot. Eingebettet zwischen sanften Hügeln, Olivenhainen und dem glitzernden Mittelmeer, verzaubert Biot seine Besucher mit mittelalterlichem Flair, einer reichen Geschichte und einer lebendigen Kunstszene. Biot blickt auf eine faszinierende Vergangenheit zurück. Ursprünglich von den Römern besiedelt, war es im Mittelalter ein wichtiger Handelsort. Heute zeugen enge, verwinkelte Gassen, Steinhäuser und hübsche Plätze von seiner bewegten Geschichte. Besonders beeindruckend ist die romanische Kirche Église Sainte Marie-Madeleine, die mit kunstvollen Fresken und beeindruckender Architektur begeistert. Biot ist berühmt für seine Glaskunst. Das charakteristische „Bubble Glass“, bei dem kleine Luftbläschen im Glas eingeschlossen sind, wird in den Werkstätten des Dorfes kunstvoll hergestellt. Ein Besuch in der Verrerie de Biot, einer der bekanntesten Glasbläsereien, ist ein absolutes Muss. Hier kann man den Glasbläsern bei ihrer Arbeit zusehen und einzigartige Souvenirs erwerben. Neben der Glaskunst hat Biot eine lebendige Kunstszene. In den kleinen Galerien und Ateliers findet man Gemälde, Skulpturen und Keramiken lokaler Künstler. Die kreative Atmosphäre des Dorfes inspiriert seit Jahrzehnten Kunstliebhaber und -schaffende aus aller Welt. Der nahegelegene Parc de la Brague lädt zu Wanderungen entlang eines plätschernden Flusses ein, umgeben von unberührter Natur. Wer Meerblick bevorzugt, kann an die Strände der Côte d’Azur fahren, die nur wenige Kilometer entfernt sind. Besucht Biot außerhalb der Hochsaison im Frühjahr oder Herbst. Das milde Wetter und die entspannte Stimmung machen den Aufenthalt noch schöner.

Das Estrel-Gebirge, oder Massif de l’Estérel, ist eines der eindrucksvollsten Naturwunder an der Côte d’Azur. Mit seinen leuchtend roten Felsen, die in atemberaubendem Kontrast zum tiefblauen Mittelmeer stehen, bietet es ein ideales Ziel für Naturliebhaber und Wanderbegeisterte. Dieses vulkanische Gebirge ist durchzogen von zahlreichen Wanderwegen, die für jeden Geschmack und jedes Fitnesslevel etwas bereithalten. Eine meiner absoluten Lieblingsrouten ist die Wanderung von Théoule-sur-Mer zum Col de Théoule. Dieser Weg verbindet das Beste, was das Estrel-Gebirge zu bieten hat: spektakuläre Aussichten, eine beeindruckende Pflanzenwelt und die Möglichkeit, dem Trubel der Küstenstädte zu entfliehen. Die Wanderung beginnt in Théoule-sur-Mer, einem charmanten Küstendorf, das sich perfekt als Ausgangspunkt eignet. Nach einem kurzen Spaziergang durch den Ort erreicht man den Einstieg zum Wanderweg, der von Anfang an ein echtes Naturerlebnis bietet. Der Weg führt allmählich hinauf und bietet immer wieder fantastische Ausblicke auf die Küste und das glitzernde Mittelmeer. Besonders bei klarem Wetter kann man von hier aus sogar bis nach Cannes oder zu den Inseln des Lérins-Archipels sehen. Die roten Felsen des Estrel bilden dabei eine beeindruckende Kulisse, die mit der üppigen mediterranen Vegetation harmoniert. Nach etwa einer Stunde erreicht man den Col de Théoule, einen malerischen Pass, der von duftenden Pinien und blühendem Ginster umgeben ist. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Panoramablick über das Estrel-Gebirge und die umliegenden Täler. Der Col ist der perfekte Ort für eine kleine Rast, bevor man den Rückweg antritt. Beste Zeit: Frühling oder Herbst, wenn die Temperaturen angenehm sind und die Natur in voller Pracht erstrahlt. Ausrüstung: Bequeme Wanderschuhe, ausreichend Wasser und Sonnenschutz sind unerlässlich. Die Strecke ist je nach Tempo in etwa 2–3 Stunden zu bewältigen.

Grasse, ein malerisches Städtchen im Herzen der französischen Riviera, hat sich nicht nur durch seine idyllische Lage und den Charme seiner Altstadt einen Namen gemacht, sondern vor allem durch seine lange Tradition in der Parfümherstellung. Seit dem 16. Jahrhundert gilt Grasse als das Zentrum der Parfümkunst, und bis heute spielt es eine Schlüsselrolle in der Produktion einiger der edelsten Düfte der Welt. Die Erfolgsgeschichte von Grasse beginnt mit den Ledergerbereien, die einst die Stadt prägten. Um den intensiven Geruch des gegerbten Leders zu überdecken, begann man, Handschuhe mit Duftölen zu parfümieren. Diese Kombination aus Handwerkskunst und Sinn für Ästhetik legte den Grundstein für eine florierende Parfümindustrie. Als die Gerbereien schließlich in den Hintergrund traten, rückte die Parfümherstellung in den Fokus – eine Kunst, die Grasse bis heute perfektioniert. Das milde Klima und die fruchtbaren Böden rund um Grasse bieten ideale Bedingungen für den Anbau duftender Pflanzen. Jasmin, Rose, Lavendel und Orangenblüten gedeihen hier in Hülle und Fülle und bilden die Basis für viele berühmte Parfüms. Besonders der Jasmin aus Grasse, der „Jasminum grandiflorum“, ist wegen seiner außergewöhnlichen Qualität weltweit begehrt. Ein Besuch in Grasse wäre nicht komplett ohne eine Tour durch eine der historischen Parfümerien wie *Fragonard*, *Galimard* oder *Molinard*. Hier kann man nicht nur die Herstellung hautnah erleben, sondern auch die eigenen Fähigkeiten als Parfümeur testen und einen persönlichen Duft kreieren. Für diejenigen, die tiefer in die Geschichte eintauchen möchten, bietet das *Musée International de la Parfumerie* eine faszinierende Reise durch die Entwicklung der Parfümkunst. Grasse ist mehr als eine Stadt – es ist eine Quelle der Inspiration für die Sinne. Während man durch die engen Gassen schlendert, umweht einen der zarte Duft von Blüten und Gewürzen, und jeder Atemzug erzählt eine Geschichte von Tradition, Handwerkskunst und Leidenschaft. Tipp: Besucht Grasse im Frühling oder Sommer, wenn die Felder in voller Blüte stehen. Es ist ein Erlebnis, das die Sinne verzaubert und den Geist inspiriert.

Die Côte d’Azur verzaubert nicht nur mit türkisblauem Meer und luxuriösem Flair, sondern auch mit ihren charmanten kleinen Orten, die Geschichten erzählen. Auf meiner letzten Reise habe ich drei wahre Perlen entdeckt: Roquebrune-Cap-MartinÈze und Menton. Jedes dieser Dörfer hat seinen ganz eigenen Charakter – und alle sind einen Besuch wert! Das erste Ziel war Roquebrune-Cap-Martin, ein mittelalterliches Dorf, das hoch über dem Mittelmeer thront. Hier fühlt man sich, als wäre die Zeit stehen geblieben. Die engen, verwinkelten Gassen mit ihren sandfarbenen Häusern laden zum Schlendern ein, und der Duft von Bougainvilleen liegt in der Luft. Ein absolutes Highlight ist die Burg von Roquebrune, eine Festung aus dem 10. Jahrhundert. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick auf das azurblaue Meer und die Küste. Nur wenige Schritte entfernt steht die älteste bekannte Olivenbaum-Legende der Region, über 1.000 Jahre alt. Ein magischer Ort! Ein kurzer Abstecher führte mich nach Èze, einem der wohl romantischsten Orte Frankreichs. Das kleine Dorf thront wie ein Adlernest auf einem Hügel und bietet spektakuläre Aussichten. Die verwunschenen Gassen sind gesäumt von Kunsthandwerksläden und Galerien – perfekt, um einzigartige Souvenirs zu entdecken. Ganz oben wartet der exotische Garten von Èze. Die karge, felsige Landschaft ist mit Kakteen und tropischen Pflanzen gestaltet, und die Aussicht auf die Riviera ist schlicht unvergesslich. Tipp: Am frühen Morgen oder späten Nachmittag ist es am ruhigsten, und das Licht taucht die Szenerie in warme Farben. Menton, direkt an der italienischen Grenze gelegen, wird nicht umsonst als die „Perle Frankreichs“ bezeichnet. Die farbenfrohen Fassaden und mediterranen Gärten verleihen der Stadt eine fast schon südländische Leichtigkeit. Die Altstadt ist ein Labyrinth aus pastellfarbenen Häusern, und die Basilika Saint-Michel ist ein absolutes Muss – besonders wegen des Panoramablicks auf das Meer. Ich hatte das Glück, während der Erntezeit der berühmten Menton-Zitronen hier zu sein. Überall in der Stadt gibt es kleine Läden, die lokale Produkte wie Zitronenmarmelade und -likör anbieten.  Ein Spaziergang entlang der Promenade du Soleil rundet den Besuch perfekt ab. Hier kann man den Tag mit einem Aperitif ausklingen lassen, während die Sonne am Horizont verschwindet.  

Fazit: Die östliche Côte d’Azur bietet eine perfekte Mischung aus malerischer Natur, kulturellem Reichtum und mediterraner Lebensfreude. Ob die Eleganz von Nizza mit ihrer historischen Promenade des Anglais, die künstlerische Seele von Antibes, die romantischen Gassen von Èze oder das südländische Flair von Menton – jeder Ort erzählt seine eigene Geschichte und verzaubert auf seine Weise. Die östlcihe Côte d’Azur hat nicht nur meine Augen mit ihren atemberaubenden Landschaften verwöhnt, sondern auch meinen Gaumen mit kulinarischen Köstlichkeiten wie Socca, frittierten Zucchiniblüten und den erfrischenden Aromen der Menton-Zitronen begeistert. Die Mischung aus geschichtsträchtigen Städten, charmanten Dörfern und der unberührten Natur des Estrel-Gebirges schafft einen faszinierenden Kontrast, der keine Wünsche offenlässt. Ob beim Wandern entlang der roten Klippen des Estrel, beim Erkunden der blühenden Märkte von Valbonne und Grasse oder beim Beobachten der schillernden Yachten im Hafen von Antibes – ich habe jeden Moment genossen und viele Eindrücke mitgenommen. Die östliche Côte d’Azur ist weit mehr als ein luxuriöses Urlaubsziel. Sie ist ein Ort, an dem Geschichte, Kultur, Kunst und Natur harmonisch miteinander verschmelzen. Für mich war diese Reise ein Kaleidoskop der Sinne – und eine Einladung, immer wieder zurückzukehren, um weitere versteckte Schätze zu entdecken. Wenn du noch nie dort warst, ist jetzt die Zeit gekommen, die Magie der Côte d’Azur selbst zu erleben. Und wenn du schon einmal dort warst, weißt du, dass es immer einen Grund gibt, zurückzukehren.


Eastern Côte d’Azur (France)

Nice, located on the beautiful Côte d’Azur, is a city that delights visitors from all over the world with its Mediterranean flair, eventful history and cultural treasures. In the 19th century, the city was a popular destination for the Russian aristocracy, which can still be seen today in the magnificent Russian Orthodox Saint-Nicolas Cathedral – an impressive building that is well worth a visit. An absolute highlight is the famous Promenade des Anglais, an extensive coastal road that stretches along the Bay of Nice. Locals and tourists alike stroll here, enjoying the view of the turquoise Mediterranean or relaxing at the charming beach cafés. Nice’s city beach is located directly in front of the promenade – a pebble beach that is perfect for cooling off on hot days. A dip in the clear water here is almost a must! For a magical end to the day, visit the Parc de la Colline du Château. The climb up the hill, whether on foot or by elevator, is rewarded with a breathtaking view of the city, the harbour and the coast. Especially at sunset, Nice shows its most romantic side when the sky glows in warm shades of red and gold. Nice is not only a feast for the eyes, but also a paradise for gourmets. The city combines the flavors of Provence with the freshness of the Mediterranean and offers a variety of regional specialties. A perfect starting point for a culinary exploration is the Cours Saleya, the colorful market in the heart of the old town. In the mornings, the stalls offer fresh fruit, vegetables, cheese and seafood, while in the evenings the market becomes the backdrop for lively restaurants. One of the absolute must-trys is socca, a crispy chickpea pancake served fresh from the oven – simply delicious and typically Nice. Equally tempting are the fried zucchini flowers, a delicacy that perfectly combines lightness and indulgence. Both dishes reflect the simplicity and sophistication of the local cuisine, whether you are strolling along the promenade, strolling through the old town or enjoying a glass of rosé with a view of the sea – Nice promises unforgettable moments for all the senses.

Antibes, a charming coastal town on the French Riviera, offers a perfect blend of history, culture and Mediterranean lifestyle. Nestled between Cannes and Nice, Antibes is known for its picturesque old town, impressive ramparts and the azure waters of the Mediterranean. The city is a paradise for art lovers, gourmets and anyone looking for a break in the sun. One of the most impressive sights in Antibes is the well-preserved city wall, which once served to protect the city. Today, it invites you to take a stroll with breathtaking views of the sea. It is particularly magical at sunset, when the sky glows in warm shades of pink and orange and the light catches the silhouettes of boats and yachts on the water. A stroll along the Amiral de Grasse promenade, which borders directly on the city walls, is a must – the perfect backdrop to enjoy the beauty of the Côte d’Azur. Antibes is also known for its port – Port Vauban, one of the largest marinas in Europe. Luxury yachts are lined up here like pearls on a string, some as large as floating villas. A tour of the port not only provides an insight into the lives of the rich and famous, but also into the maritime history of the region. Right next to the harbor is the Bastion Saint-Jaume, a historic building that now serves as a lookout point. A nearby highlight is a hike around the Cap d’Antibes, a peninsula that stretches south of the city. The Sentier de Tire-Poil, a coastal hiking trail, leads along wild rocky coasts, hidden bays and lush vegetation. Along the way, there are always spectacular views of the glittering Mediterranean. The trail is well signposted and is a mixture of nature experience and adventure. After circling the cap, it is worth visiting the famous Villa Eilenroc, which is set in magnificent gardens and reflects the elegance of times gone by.

Valbonne, a charming village in the heart of French Provence, enchants with its blend of tradition, history and Mediterranean lifestyle. Just a short drive from the Côte d’Azur, this little paradise offers not only idyllic alleyways and quaint stone houses, but also a highlight that captivates every visitor: the famous Valbonne market. Every Friday, the village is transformed into a colorful spectacle that appeals to all the senses. As soon as you enter the market square, the scent of fresh herbs, fragrant lavender and ripe fruit wafts towards you. Traders from all over the region offer their wares here – from handmade soaps and Provençal textiles to delicious olive oils and wines. The selection is impressive and each stall tells its own story. The friendly atmosphere is particularly noteworthy. The traders and locals welcome visitors with a warm smile and are happy to talk about how their products are made or give tips on how to prepare traditional dishes. Tasting is expressly encouraged, whether it’s a wide variety of cheeses, freshly baked bread or sweet treats such as calissons. In addition to the culinary and artisan highlights, the market also offers the perfect opportunity to experience the authentic flair of Provence. The surrounding cafés invite you to watch the hustle and bustle over a café au lait while the sun’s rays dance through the plane tree leaves. A visit to Valbonne would not be complete without a stroll through the medieval center. The geometrically laid out streets, a remnant of the abbey’s foundation in the 16th century, give the town a special structure and make it unique in the region.

Just a short drive from Antibes and Nice lies the charming village of Biot. Nestled between rolling hills, olive groves and the sparkling Mediterranean Sea, Biot enchants visitors with its medieval flair, rich history and lively art scene. Biot looks back on a fascinating past. Originally settled by the Romans, it was an important trading town in the Middle Ages. Today, narrow, winding alleyways, stone houses and pretty squares bear witness to its eventful history. The Romanesque church Église Sainte Marie-Madeleine is particularly impressive with its artistic frescoes and impressive architecture. Biot is famous for its glass art. The characteristic “bubble glass”, in which small air bubbles are trapped in the glass, is skillfully produced in the village’s workshops. A visit to the Verrerie de Biot, one of the most famous glassblowing workshops, is an absolute must. Here you can watch the glassblowers at work and purchase unique souvenirs. In addition to glass art, Biot has a lively art scene. Paintings, sculptures and ceramics by local artists can be found in the small galleries and studios. The creative atmosphere of the village has been inspiring art lovers and creators from all over the world for decades. The nearby Parc de la Brague invites you to hike along a babbling river surrounded by unspoiled nature. Those who prefer sea views can head to the beaches of the Côte d’Azur, which are only a few kilometers away. Visit Biot outside the high season in spring or fall. The mild weather and relaxed atmosphere make your stay even more enjoyable.

The Estrel Mountains, or Massif de l’Estérel, is one of the most impressive natural wonders on the Côte d’Azur. With its bright red rocks, which stand in breathtaking contrast to the deep blue Mediterranean, it is an ideal destination for nature lovers and hiking enthusiasts. This volcanic mountain range is criss-crossed by numerous hiking trails that offer something for every taste and fitness level. One of my absolute favorite routes is the hike from Théoule-sur-Mer to the Col de Théoule. This trail combines the best that the Estrel mountains have to offer: spectacular views, impressive flora and the chance to escape the hustle and bustle of the coastal towns. The hike begins in Théoule-sur-Mer, a charming coastal village that makes a perfect starting point. After a short walk through the village, you reach the start of the hiking trail, which offers a real nature experience right from the start. The path leads gradually upwards and offers fantastic views of the coast and the glittering Mediterranean. Especially on a clear day, you can even see as far as Cannes or the islands of the Lérins archipelago from here. The red rocks of the Estrel form an impressive backdrop that harmonizes with the lush Mediterranean vegetation. After about an hour, you reach the Col de Théoule, a picturesque pass surrounded by fragrant pine trees and flowering broom. From here you have a breathtaking panoramic view over the Estrel mountains and the surrounding valleys. The col is the perfect place for a short break before heading back. Best time: Spring or autumn, when the temperatures are pleasant and nature is in its full glory. Equipment: Comfortable hiking boots, sufficient water and sun protection are essential. Depending on your pace, the route can be completed in around 2-3 hours.

The Côte d’Azur not only enchants with its turquoise blue sea and luxurious flair, but also with its charming little towns that tell stories. On my last trip, I discovered three real gems: Roquebrune-Cap-MartinÈze and Menton. Each of these villages has its own unique character – and all are well worth a visit! The first destination was Roquebrune-Cap-Martin, a medieval village perched high above the Mediterranean. Here you feel as if time has stood still. The narrow, winding streets with their sand-colored houses invite you to stroll around and the scent of bougainvilleas fills the air. An absolute highlight is the castle of Roquebrune, a fortress dating back to the 10th century. From here you have a breathtaking view of the azure blue sea and the coast. Just a few steps away is the oldest known olive tree legend in the region, over 1,000 years old. A magical place! A short detour took me to Èze, probably one of the most romantic places in France. The small village is perched on a hill like an eagle’s nest and offers spectacular views. The enchanted alleyways are lined with craft stores and galleries – perfect for discovering unique souvenirs. The exotic garden of Èze awaits at the top. The barren, rocky landscape is landscaped with cacti and tropical plants, and the view of the Riviera is simply unforgettable. Tip: It is at its quietest in the early morning or late afternoon, and the light bathes the scenery in warm colors. Menton, located directly on the Italian border, is not called the “Pearl of France” for nothing. The colorful facades and Mediterranean gardens give the town an almost Mediterranean lightness. The old town is a labyrinth of pastel-colored houses, and the Basilica Saint-Michel is an absolute must-see – especially for the panoramic view of the sea. I was lucky enough to be here during the harvest season of the famous Menton lemons. There are small stores all over the town selling local products such as lemon jam and liqueur.  A stroll along the Promenade du Soleil is the perfect way to round off your visit. Here you can end the day with an aperitif as the sun sets on the horizon.  

Conclusion: The eastern Côte d’Azur offers a perfect blend of picturesque nature, cultural wealth and Mediterranean joie de vivre. Whether it’s the elegance of Nice with its historic Promenade des Anglais, the artistic soul of Antibes, the romantic alleyways of Èze or the Mediterranean flair of Menton – each place tells its own story and enchants in its own way.  The eastern Côte d’Azur not only spoiled my eyes with its breathtaking landscapes, but also delighted my palate with culinary delights such as soccafried zucchini flowers and the refreshing aromas of Menton lemons. The mixture of historic towns, charming villages and the untouched nature of the Estrel Mountains creates a fascinating contrast that leaves nothing to be desired. Whether hiking along the red cliffs of the Estrel, exploring the thriving markets of Valbonne and Grasse or watching the dazzling yachts in the port of Antibes – I enjoyed every moment and took away many impressions. The eastern Côte d’Azur is much more than just a luxurious vacation destination. It is a place where history, culture, art and nature blend harmoniously together. For me, this trip was a kaleidoscope of the senses – and an invitation to return again and again to discover more hidden treasures. If you’ve never been, now is the time to experience the magic of the Côte d’Azur for yourself. And if you’ve been there before, you know there’s always a reason to return.

© Daniel Mitas 2024